St. Pankraz - Burgstall 2:1

Nachdem man in den ersten beiden Meisterschaftsspielen nach durchaus Sieg versprechender Darbietung bzw. Chancen (2 verschossene Elfer im ersten Spiel, und Führung bis Minute 70 gegen Titelanwärter Goldrain, samt vergebenen Chancen auf den Siegtreffer in Spiel zwei) beide Male den Platz mit langen Gesichtern und null Punkten in der Tasche verlassen musste, sollte heute gegen den ASC Pankraz eigentlich ein Sieg als Befreiungsschlag aus dem leicht verkorksten Saisonstart her. Trainer Valentini stellte die Mannschaft im üblichen 4-1-4-1 System auf. Verzichten musste der Kader auf seinen Mittelfeldmotor und Kapitän Zöggeler Paul, welcher sich im vergangenen Spiel eine etwas üblere Verletzung am Knöchel zuzog. Die einzige kleine Überraschung der Startelf war Gabos, welcher auf der rechten Außenverteidigerposition in die Mannschaft rückte. Zu Beginn der Partie gab es gleich eine Schrecksekunde. Nachdem eine als verhungernd erscheinende Hereingabe von Götsch nicht unter Kontrolle gebracht wurde und Gabos, welcher die Situation als bereits bereinigt ansah, nicht seinem Stürmer folgte, stand dieser plötzlich allein gelassen vor dem Strafraum, verfehlte jedoch zum Glück für die Burgstaller Elf knapp das Tor des herausstürmenden Pighi, der wohl nicht mehr viel ausrichten hätte können. Nun begann Burgstall langsam das Spiel in die Hand zu nehmen und kam immer wieder zu Chancen, welche jedoch meist nicht konkret genug zu Ende gespielt wurden oder die Genauigkeit im letzten Zuspiel fehlte. Die Pankrazer wurden hingegen durch Konter ab und zu gefährlich und schafften es sogar nach abgeblockten Schuss im Strafraum ein Tor zu erzielen. Jedoch befand sich der vermeintliche Torschütze im Zeitpunkt des Abschlusses bereits im Abseits und somit erkannte der Schiedsrichter den Treffer zurecht ab. Nach 30 Minuten war es schließlich Plieger, welcher sich auf dem rechten Flügel den Ball elegant im Laufen mitnahm und in Stürmermanier am Verteidiger Richtung Strafraum vorbei hereinzog und aus äußerst spitzem Winkel den Ball ins Tor netzte. Klarer Stellungsfehler vom Torwart, aber glänzende Aktion vom verspielten Plieger. Der Treffer brachte sichtlich Erleichterung in die Burgstaller Mannschaft, aber nichts desto trotz blieb man ab und zu unkonzentriert und es schlichen sich erneut vermehrt Fehler ein. Im Mittelfeld gingen viele Bälle verloren und man schaffte es nur selten die Stürmer gut in Szene zu setzen. Nach 40 Minuten folgte schließlich die Bestrafung. In einer durchaus harmlos erscheinenden Situation wurde zur Entschärfung der drohenden Gefahr zum Torhüter Pighi zurückgespielt, welcher jedoch vielleicht die Situation etwas zu hektisch anging und bei seinem Klärungsversuch den Ball flach an die Pankrazer Elf, bloß zehn Meter vor die Strafraumgrenze, zurückspielte. Es folgte ein direktes Zuspiel auf den recht alleine gelassenen Stürmer im Strafraum, welcher mit guter Annahme und einer anschließenden Gegenbewegung am Innenverteidiger Götsch vorbeizog und sich in gute Schussposition brachte. Der überraschte Abwehrspielers konnte sich nur noch mit einem Foul helfen: Elfmeter! Den Strafstoß hätte Pighi zwar beinahe aus der Ecke gefischt, jedoch streifte sein Handschuh bloß den Ball, welcher vom Pfosten zum 1:1 hineinkullerte. Durch das Tor wurde Pankraz erneut spiellustiger und spürte, dass sie durchaus noch in die Partie finden konnten. Nach gutem In-Szene-bringen des agilen rechten Flügelspielers konnte Mangiacasale den Ball zwar vorerst ablaufen, wusste dann aber nicht genau was anfangen mit der gewonnenen Ballkontrolle und schob den Ball in aller Nervosität aufgrund heranpreschender Stürmer, am herauslaufendem Pighi vorbei, in den eigenen Kasten. Mit diesem Horrormoment, welcher das 2-1 für die Hausherren bedeutete, gingen die Mannschaften in die Kabine. In der zweiten Halbzeit musste mehr gezeigt werden und so begannen die Jungs auch. Immer wieder tauchte Burgstall gefährlich vor dem Gehäuse der Pankrazer auf. Ob mit Kofler, welcher einen Kopfball aus guter Position bloß streifte, Frei, welcher immer wieder im gegnerischen Strafraum angespielt wurde, jedoch zu wenig schnell den Abschluss suchte oder nicht vollenden konnte oder mit Plieger, welcher bei super Gelegenheiten im Pankrazer Schlussmann seinen Meister fand, kamen die Burgstaller dem 2:2 zwar immer näher und überzeugten durch die Kontrolle des Spiels, konnten jedoch nicht konkretisieren. In der Endphase des Spieles gab es vermehrt gefährliche Eckball- und Freistoßgelegenheiten, da sich die sichtlich nervöser gewordene Pankrazer Abwehr oft nur noch mit Fouls zu helfen wusste und dem steigendem Druck Zoll leisten musste. Die wohl klarste Chance galt Götsch, welcher nach Hereingabe von Links am Höchsten stieg und den Ball recht gut, aber vielleicht etwas zu wenig platziert Richtung Tor köpfte. Jedoch scheiterte auch er am starken Torhüter, welcher durch einen Sprung gegen die Laufrichtung den Ball gerade noch von der Linie kratzte. In allerletzte Sekunde gab es dann noch die wohl größte Möglichkeit für Burgstall. Nach einem undurchsichtigen Gemenge zwischen den Pankrazer Abwehrspielern und Kapitän Gruber und Götsch kam der Ball plötzlich vor die Füße von Bisterzo, welcher auch gleich den Abschluss suchte, jedoch, in der Überraschung vielleicht, den Ball nicht richtig traf und dieser somit unglücklich im Aus verkümmerte. Danach pfiff der Unparteiische, welcher viele Zweikämpfe laufen ließ und somit dem Spiel einen gewissen Spielfluss sicherte, zum 2:1 Endstand, ab.

Resümee der Partie: Erneut keine Punkte für eine in der ersten Halbzeit etwas verschlafene Burgstaller Elf, welche sich, wie auch in den letzten Partien, wieder das Leben selbst schwer gemacht hatte. Nach wackeliger erster Halbzeit kontrollierte der SVB jedoch fast durchgängig die zweite Hälfte, schaffte es jedoch nicht die spielerische Überlegenheit in ein postivies Ergebnis umzuwandeln. Vielleicht fehlte dazu einfach ab und zu eine gewisse Entschlossenheit bzw. ein gewisser Siegeshunger. Hauptkritikpunkt bleibt die schwache Chancenverwertung und fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Was fehlt ist wohl etwas mehr Herz, Kampfgeist, und Teamgeist mit gesundem Siegeswillen um in der ein oder anderen Situation vielleicht einen Ball nochmals zurückzuerobern oder eben im richtigem Moment das Zuspiel bzw. die Aktion konzentriert zu Ende zu spielen. Mit diesen Zutaten hätte die Burgstaller Elf, welche bislang stark unter ihren Möglichkeiten blieb, gute Chancen im nächsten Heimspiel gegen den ASV Kortsch den ersten Dreier einzufahren. Nächster Termin: Samstag, 24. September um 15:30 in Burgstall.


Man sieht sich am Spielfeldrand!


Für Burgstall:

Pighi, Gabos (ab 60. Malatinec), Götsch, Bisterzo, Mangiacasale (ab 68. Mair), Scollo (ab 65. Frei), Oberhofer, Dubis, Pugliese (ab 62. Kofler), Plieger (ab 76. Petulla), Gruber


Weiters: Penn



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